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Prinzip von Interpicnic ist die Flexibilität und strukturelle Unabhängigkeit
der Arbeit und Aktion. Dazu wird der Aufwand von Geld, Technik,
Proben, Werbung, Ausstattung auf das absolut Notwendige reduziert.
Beschränkung als Konzentration auf das Wesentliche, wodurch die
Projekte im besten Sinne provisorisch, authentisch, live sind.
Interpicnic transferiert Alltagsmedien und Alltagssituationen auf
die Bühne: Bewerbungsgespräch, Diavortrag, Ratequiz, Hörspiel, Talkshow,
Interview. Handlungsabläufe, Verhaltensweisen, Gedanken und Gefühle
die jeder kennt und denen jeder sich immer wieder stellen muss,
werden dokumentiert, kommentiert, übersteigert und hinterfragt,
wodurch neue, zum Teil bizarre Sichtweisen entstehen.
Interpicnic spielt in einem ehemaligen Blumenladen, einem leerstehenden
Elektrofachgeschäft, einer Uni-Mensa, an einem Bootsanleger an der
Spree - Orte des Alltags, die im Zusammenspiel mit der szenischen
Situation zur ausdrucksstarken Kulisse werden.
Die Projekte der von Andreas Walter initiierten Gruppe werden in
wechselnden Konstellationen realisiert.
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